Sonntag, 8. März 2009

7. Fastentag, 1. langer Lauf - 6./7.3.09

Auch der 7. Fastentag hat nichts mehr geändert, ich habe mich entschieden: Ich werde mich zunächst auf unbestimmte Zeit von Rohkost ernähren.
Ich habe mir am Freitag ein nettes Buch über Rohkost aus der Bibliothek geholt und schon mal oberflächlich darin gelesen. U. a. habe ich festgestellt, dass Haferflocken zur Rohkost gehören und dass man bestimmte Gemüsesorten auch blanchieren und dämpfen kann, sodass ja Brokkoli, Spargel und Bohnen auch gegessen werden können. Naja, wer lesen kann, ist klar im Vorteil!

Gestern war dann mein erster langer Lauf laut Trainingsplan an der Reihe. Ich war ja doch etwas besorgt, da es in letzter Zeit nicht mehr so rund lief und auch mein letzter längerer Lauf einige Zeit zurücklag.

Am Ende war es doch toll und ich war 155 Minuten gelaufen, mein bisher längster Lauf. Es nieselte zwar leicht und es war teilweise etwas windig, aber für mich gerade richtig. Eine leichtere Jacke wäre angebracht gewesen.

Ich lief meine Strecke zu den Müllerbergen. Da ich keinen Rundweg über diese Strecke habe, machte ich nach 75 Minuten am Wegweiser nach Kummerow kehrt. Hier gab es dann auch etwas zu trinken und Banane. Ich hatte das erste Mal meinen Trinkgürtel in Gebrauch und es klappte ganz gut. Erfrischt ging es dann auf den Rückweg.

Einmal gabs noch einen kleinen Schreck mit der Pulsuhr. Plötzlich zeigte der Pulsmesser "0" an. Ich blieb stehen und versuchte die Uhr wieder in Gang zu setzen. Auf einmal stand da "208" und ich bekam einen ziemlichen Schreck. Dann ging mein Blick nach oben und schon war alles klar, ich stand unter einer Starkstromleitung.

Am Abzweig zu den Windrädern kam mir dann Uwe auf dem Fahrrad mit Alf entgegen. Er hatte mir nochmal was zu trinken mitgebracht. Und so ging es dann in Begleitung nach Hause.

Dort kam ich dann mit müden Beinen, aber doch sehr glücklich an. Ich bin doch schon erleichtert, dass ich diesen Lauf gemeistert habe.

Am späten Nachmittag gabs noch einen Fußmarsch von einer Stunde in die Stadt. Wir waren bei Freunden eingeladen. Sie hatten auf ihrem Hof ein Feuer gemacht und es gab Bratwurst am Spieß. Da aber auch ein Gemüsesalat zubereitet war, konnte ich meine Bananen im Rucksack lassen.
Als wir dann am späten Abend nach Hause kamen, freute ich mich schon sehr auf mein Bett. Jetzt war ich doch ziemlich k.o.

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