Jeden Tag klingelt der Wecker um 5.00 Uhr. Heute war es wohl die innere Uhr, die mich geweckt hat. Obwohl ich ausschlafen wollte, war ich hellwach. Wären wir heute nach Thüringen gefahren, wäre ich wohl auch jetzt aufgestanden.
Ich schlich mich also leise aus dem Schlafzimmer erstmal nach unten in die Küche. Draußen war es noch stockdunkel. Ich beschloss die Zeit mit Gymnastik und den Tibetern zu überbrücken.
Irgendwann fing es dann draußen an zu dämmern, sodass ich nicht länger warten wollte.
Meine gewohnten Laufpfade eigneten sich seit zwei Tagen nur noch zu Schlammschlachten, also lief ich auf dem Radfahrweg in Richtung Stadt.
Durch den Feiertag war kaum jemand unterwegs, sonst ist ja um diese Zeit schon reger Berufsverkehr.
Auch die Stadt lag noch im Schlaf.
In der Nähe meiner Arbeitsstelle lief ich dann in Richtung Kanal. Hier kam ich am Bootshafen vorbei, dann gings durch die Schlosswiesen, wo in den letzten Jahren viele hübsche Häuser entstanden sind.
Jetzt war es auch schon recht hell geworden. Hinter der Siedlung begann dann der Deich. Hier wehte mir auch ein etwas heftigeres Lüftchen um die Nase.
Nach ca. einem Kilometer bog der Weg nach links ab und es ging wieder in Richtung Zuhause.
Ich durchquerte noch den Park, durch den ich jeden Morgen zur Arbeit fuhr und lief dann die letzten 500 Meter auf dem Plattenweg nach Hause.
Zwischenzeitlich war sogar die Wolkendecke aufgebrochen und erste Sonnenstrahlen wagten sich hervor.
Nach 62 Minuten betrat ich mit einem Lächeln im Gesicht wieder unser Haus und freute mich bereits auf meinen nächsten Lauf.
Willkommen 2020
vor 6 Jahren


3 Kommentare:
Mit welchen Tibetern? Kapier ich nicht.
Waaaaaas - Ihr habt heute Feiertag??? Frechheit! Wir haben keinen. Grrrrrrr! Das ist ja schon wie mit den Bayern. Wir gucken über den Main direkt nach Bayern und wenn die wiedermal einen Feiertag haben (den wir natürlich nicht haben!) kommen sie in Scharen rüber zum Einkaufen. Grrrrr!
Liebe Grüße
Hallo Beate, ja wir hier in evangelischen Landen haben heute schon Feiertag von wegen der Reformation durch Martin Luther. Morgen sind ja die anderen dran.
Hast du noch nicht von den 5 Tibetern gehört? Das ist so ein bisschen wie Yoga, fünf verschiedene Übungen, die man je nach Können 3 bis 21 mal täglich macht. Soll wohl auch so eine Art Jungbrunnen sein. Ich mache sie vor allem wegen der Stärkung und Dehnung der Rückmuskulatur. Habe ich mal in der VHS gelernt.
Liebe Grüße, Marianne
Nee, von den Tibetern habe ich noch nicht gehört. Ich mache oft morgens den Yoga-Sonnengruß. Aber glaube bloß nicht, dass ich in all den Jahren, seit ich ihn mache, auch nur ein Stückchen gelenkiger geworden bin.
Von wegen "Morgen sind ja die anderen dran". Wir Hessen hatten gar keinen Feiertag, weder am Freitag, noch am Samstag. Ist doch wiedermal typisch, uns haben sie einfach vergessen!
Liebe Grüße
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