Mittwoch, 3. September 2008

Urlaub in Lychen - 16.08. bis 31.08.2008

Nun bin ich schon drei Tage aus dem Urlaub zurück, aber neben Arbeit und Laufen habe ich zur Zeit noch familiäre Verpflichtungen, sodass ich hier nur in Kürze über die beiden vergangenen Urlaubswochen berichten werde:

16.08. - 18.08.08

Wie immer nach einer Arbeitswoche wachte ich auch am Samstag wieder sehr zeitig auf. Da es über Nacht etwas geregnet hatte, entschied ich mich für einen asphaltierten Weg. Mein Lauf führte zum Campingplatz auf der anderen Seite des Wurlsees und dauerte 52 Minuten.
Wichtig war mir vor allem, dass ich einen Teil des Rückweges (ca. 600 m) ständig bergauf laufen musste, was dann auch recht gut gelang.

Da wir Freunde für die nächsten drei Tage zu Besuch hatten, wollten wir auch etwas gemeinsam unternehmen. Meine Bekannte hatte im Internet was über einen Barfusspfad in der Nähe gefunden, so fuhren wir dann nach einem gemütlichen und ausgiebigen Frühstück nach Dannenwalde (www.barfusspfad-dannenwalde.de).

















Man konnte hier über die unterschiedlichsten Untergründe laufen, es waren viele Informationstafeln aufgestellt zum Thema Gehen und Gesundheit und u. a. konnte man testen, wie unterschiedlich doch das Fühlen von Händen und Füßen sein kann.
Es war für uns eine interessante Erfahrung - man sollte auf jeden Fall mal öfters barfuß gehen bzw. vielleicht auch laufen.

















Für den Abend war Kesselgulasch geplant. Nachdem hier wiedermal die übliche Arbeitsaufteilung erfolgte - die Mädels putzen und schneiden die Zutaten, die Jungs spielen mit dem Feuer - wurde unser Essen ein großer Erfolg.

Am nächsten Tag gings ab aufs Wasser. Unsere Freunde wollten sich Hydrobikes ausleihen, Ulrike und ich lieber paddeln und der männliche Rest mit einem Kahn mit Elektromotor fahren.































Irgendwann tauschten wir dann mal das Kanu gegen die Hydrobikes ein. War ja nicht schlecht, auch nicht besonders wackelig, aber mir ist Paddeln lieber.

Am Montagmorgen lief ich dann 44 Minuten bis nach Rutenberg - dem nächsten Dorf - und zurück. Später gabs noch eine Wanderung um den Wurlsee.
Am späten Nachmittag verabschiedeten wir dann unsere Freunde, die versprachen, auf jeden Fall mal wieder nach Lychen zu kommen.

19.08. bis 21.08.08

Die nächsten Tage standen voll im Zeichen des bereits angekündigten Ereignisses.
Ich will hierzu nicht viel schreiben, aber es wahr ein sehr schöner Tag. Alles lief in eher bescheidenem Rahmen ab, aber so war es auch gewollt.




















Ich hatte mir für den 20.08.08 übrigens eine Hochsteckfrisur machen lassen. Diese hat noch vier weitere Tage gehalten, u. a. hat sie am 21.08.08 meinen morgendlichen 44-minütigen Lauf nach Rutenberg überstanden.

22.08. bis 24.08.08

Am Freitag habe ich mit Ulrike mal wieder eine 60-minütige Nordic Walking-Runde um unseren See gedreht und Samstag war bis auf die üblichen Hundespaziergänge ein Faulenzertag.

Erst am 24.08.08 gings wieder zur Sache. Ich bin am Morgen nach Himmelpfort gelaufen.
Es war ein toller Lauf und er dauerte 85 Minuten. Ich hoffe, dass ich ihn in nächster Zeit mal wiederholen kann und eventuell noch etwas ausdehnen werde.

Später machte ich dann mit meinen Mädels noch eine Nordic Walking-Tour über 90 Minuten, die aber eher gemütlich war.













































25.08. bis 27.08.08

Am Montag beschlossen Uwe und ich mal wieder einen Ausflug zu machen. Wir fuhren nach Neu-Globsow (in der Nähe von Rheinsberg) an den Stechlinsee.

Hierbei entdeckte ich dann einen gut markierten Laufpark Stechlin und viele nette Hinweisschilder, die mit Kilometerangaben versehen sind:
































Zur Abwechslung machte ich am nächsten Tag mal eine morgendliche Radtour von 60 Minuten.
Später beschlossen wir dann, mit dem Fahrrad zur Krüseliner Mühle zu fahren.
Diese Radtour ging über 26 km. Eigentlich kein Hit, aber für unseren Alf schon etwas anstrengender.
































Meine morgendliche Runde am Mittwoch ging diesmal durch den Wald. Allerdings musste ich in den 61 Minuten mehrfach eine Gehpause wegen Seitenstiche einlegen. Ich glaub, da war wohl die Schlemmerei der letzten Tage und auch der Rotwein vom Vorabend nicht ganz unschuldig. Aber ich gelobe Besserung!

Heute war ein Ausflug mit dem Auto angesagt. Wir fuhren zunächst nach Neustrelitz, nur ein bisschen shoppen. Dann ging es weiter auf einen großen Campingplatz nach Groß-Quasow. Hier gibt es einen tollen Wald-Hochseilgarten. Schade, dass ich nicht entsprechende Klamotten anhatte. Das ist auch noch eine Sache, die ich irgendwann mal ausprobieren möchte.

28.08. bis 31.08.08

Eine meiner Lieblingswandertouren geht um den Platkowsee. Ich hatte ja vor einiger Zeit diesen See auch mit Jürgen umrundet.

Ungefähr nach der Hälfte der Wanderung machen wir immer einen kleinen Abstecher nach Alt Placht. Hier befindet sich das "Kirchlein im Grünen". Eine wunderschöne Holzkirche, die erst 1993 restauriert und vor dem Verfall bewahrt wurde.
































Im Anschluss an unsere Wanderung fuhren wir noch zur Schreibermühle. Hier wollten unsere Campingnachbarn Uwe und Silvi Station auf ihrer Kanutour machen. An der Schreibermühle befindet sich ein netter Biwakplatz. Leider verschwinden diese Plätze nach und nach von unseren Gewässern. Sicherlich auch aufgrund mangelnder Gelder zum Erhalt dieser eigentlich für Wasser- und Fahrradtouristen kostenlosen Übernachtungsplätze.
















Am 29.08.08 machten wir dann unsere bereits länger geplante Fahrt zum Gut Lichtenhain.
Es wird durch die Familie von Arnim bewirtschaftet, die nach der Wende in die Uckermark, ihre frühere Heimat zurückkehrte.
Die Gräfin hat sich auf alles, was mit Äpfeln zu tun hat, spezialisiert und fährt mit ihrer mobilen Mosterei über die Dörfer. Es war eine interessante Hofführung mit anschließender Verkostung im Hofladen. Neben leckerem naturtrübem Apfelsaft gab es u. a. auch ein tolles Apfelkonfekt. Davon hätte ich jetzt gern noch mehr gehabt.

















Samstag und Sonntag machten wir Mädels dann wieder unsere Walkingrunden um den See.
Aufs Laufen habe ich verzichtet, da ich mir einen Tag vorher den Rücken etwas verknackst hatte und er immer noch etwas schmerzte.

Samstag gab es noch ein Lagerfeuer mit Knüppelteig. Allerdings war mir der Hefeteig nicht so gut gelungen. Spaß hat es trotzdem gemacht.
















Leider ist der Urlaub wieder viel zu schnell vorbei. Aber die folgenden Wochenenden sind ja auch nicht zu verachten.

4 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ach seufz, das klingt nach so richtiger Erholung. Tolle Bilder. Ist schon was dran, dass Camper geselligere Menschen sind als der Rest der Welt.
Ein schönes Bild von Euch beiden. Sieht irgendwie so ruhig und entspannt aus. Kein bisschen hektisch, was genau das ist, was ich an Hochzeiten hasse. Ich finde es einfach toll, dass Ihr das im kleinen gemütlichen Rahmen gemacht habt. Ihr gehört zu den wenigen Paaren, die sich nichts haben aufdrücken lassen. Respekt!
Liebe Grüße

Marianne hat gesagt…

Liebe Beate, ich finde ja Dauercamper eher spießig und wollte nie einer werden, bin da kindheitsgeschädigt. Aber zum Glück gibts ja auch andere, z.B. uns und unsere Nachbarn. Und dass Camper geselliger sind, trifft auf mich leider auch nicht zu. Bin bestimmt schon als Spaßbremse verschrien, aber wenn ich abends kein Bock auf langes Zusammensitzen habe, bin ich schnell im Bett verschwunden. Da sind mir meine morgendlichen Läufe lieber.
Ansonsten war es aber wirklich ein schöner Urlaub und die Hochzeit gemütlich. Bis auf eine kleine Panne an Vorabend mit meinem Kleid. Musste es wegen eines Missgeschicks abends noch waschen und es war zum Glück bis zum nächsten Tag trocken.
LG Marianne

Anonym hat gesagt…

Was ist denn mit dem Kleid vorher passiert? Hast Du es anprobiert und schonmal probeweise mit Rotwein angestoßen?
Komisch, dass Du campen spießig findest. Ich habe es immer gerne gemacht und fand es eigentlich nie spießig. Mein Mann ist nicht dafür. Er hat es anfangs ein paar Mal mit mir probiert, es trifft aber leider nicht seinen Geschmack. Schade.

Marianne hat gesagt…

Na ja, ich bin ein alter Zeltfreak, also lieber sehr spartanisch und als meine Eltern damals Dauercamping mit Wohnwagen gemacht haben und den ganzen Haushalt mitschleppten, fand ich das als Jugendliche schon irgendwie lächerlich.
Und spießig finde ich die Leute auf unserem Campingplatz, wo alles seine Ordnung haben muss und in Reih und Glied steht, möglicherweise auch ein Zäunchen noch drumherum.
Mit dem Kleid war Folgendes passiert: Hatte überlegt, ob ich ein Bügeleisen mitnehme. Aber aufgrund des Unterkleides hätte ich auch ein Bügelbrett gebraucht, also noch mehr Umstände. Ich fand es eigentlich auch recht glatt, aber meine Mutter meinte, das muss man bügeln. Also hat sie mir so ein Teil aus der TV-Werbung gegeben - ich weiß nicht, ob du es kennst - da kann man das hängende Kleidungsstück mit Dampf glätten. Also habe ich wieder auf den letzten Drücker angefangen und Wasser und Salz - wie empfohlen - aufgefüllt. Als es dann anfing zu damfen und ich es vor das Kleid hielt, kam auf einmal eine braune Brühe rausgeschossen und mein Kleid hatte vorne drauf einen riesigen Fleck. Der Dampfbügler war wohl einige Zeit unbenutzt gewesen und es hatten sich Kalk, Schmutz - und weiß der Geier, was noch - eingelagert und sich dann wieder gelöst. Tja man sollte vielleicht schon vorher mal ausprobieren, wie sowas überhaupt funktioniert.