Da wir das Wochenende wieder in Lychen verbringen wollten, war auch am Samstag wieder ein Lauf mit Jürgen geplant. Jürgen ist übrigens einer der Organisatoren des Lychener Seenlaufs http://www.lychener-seen-lauf.de/ . Seit Jahren schon nehme ich mir vor, diesen Lauf - zumindest die 8,5 km - mitzulaufen. Und jedesmal habe ich keine Traute. Es heißt, dass gerade dieser Lauf von vielen Brandenburger und Berliner Läufern als Vorbereitungslauf für den Rennsteig genommen wird. Er findet immer am letzten April-Wochenende statt.
Als ich am Samstag nun mit dem Fahrrad zu unserem Treffpunkt um 9.00 Uhr fuhr, kreisten meine Gedanken auch immer wieder um die bereits jetzt schon warmen Temperaturen. Ich meide eigentlich bei solchen Temperaturen Zeiten nach 8.00 Uhr zum Laufen.
Am Treffpunkt angekommen, stellte ich fest, dass ich mal wieder die einzigste Mitläuferin war und so konnten wir unsere Laufroute individuell gestalten.
Wir entschieden uns diesmal für die 8,5 km-Runde des Seenlaufs, da sie durch den Wald ging und der Rückweg am Ufer des Zeenssees verlief. Der erste Teil der Strecke verlief wieder besonders eben auf einem Teilstück des Radwanderweges nach Templin.
Ich war erstaunt, wie schnell wir die erste Hälfte hinter uns ließen. An der Verbindungstelle zwischen Zeenssee und Platkowsee angekommen, bogen wir dann nach links ab und begaben uns auf den Rückweg am Ufer entlang. Hier war dann wieder mehr Aufmerksamkeit gefordert, denn der Uferweg war voller Wurzeln und Laub der hohen alten Buchenbäume.
Die sehr hügelige Strecke bewältigte ich wider Erwarten recht gut, nur bei der letzten, doch recht starken Steigung, als es hinauf zur Straße ging, fehlte mir die Kraft und ich musste den Berg gehend bewältigen.
Das allerletzte Stückchen liefen wir dann locker aus. Ich war überrascht, dass unser ganzer Lauf nur knappe 55 Minuten gedauert hat und mir die Hitze nicht wirklich zu schaffen gemacht hat.
Fazit: Das nächste Jahr wird nicht gekniffen. Lychenlauf, ich komme.
Zu Jürgen habe ich dann aber doch gesagt, wenn ich es schaffe, die letzte Steigung laufend zu bewältigen, dann wird er mich nächstes Jahr als Teilnehmer registrieren können.
27.07.2008
Heute habe ich dann nach dem Frühstück noch eine nette Runde mit drei Mädels um den Wurlsee per Nordic Walking gedreht. Wir waren so ca. 80 Minuten unterwegs.
Ich muss sagen, es ist für mich eine gute Möglichkeit zu entspannen und trotzdem Bewegung zu haben. Anschließend gabs dann noch ein Bad im See, allerdings war der Erfrischungseffekt nicht von langer Dauer.
Es war jedenfalls wieder ein schönes Wochenende und langsam kommt die Vorfreude auf den Urlaub in drei Wochen.
Willkommen 2020
vor 6 Jahren


3 Kommentare:
Klasse Leistung!Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass mir beim Laufen die Hitze jedesmal weniger ausmacht, als ich eigentlich erwarte. Klingt nach einem richtig tollen Kurzurlaub.
Guten Start in die Woche
Danke, wünsche ich Dir auch.
Na ja, einen hochroten Kopf und Schweiß auf der Stirn hatte ich schon, beim Dehnen hinterher lief der Schweiß noch mehr. Musste anschließend noch mit dem Fahrrad quer durch die Stadt. Ich glaub die Leute müssen gedacht haben, ich kollabiere gleich.
LG Marianne
Hallo Marianne,
es ist überhaupt keine Schande, ein steiles Bergstück auch mal zwischhendurch zügig zu walken, anstatt zu laufen. Gerade bei längeren Läufen spart das ungemein Kraft und man ist auch nicht wesentlich langsamer, als beim Laufen. (zumindestens bei unserem Lauftempo)Also - das entscheidet doch nicht über die (Nicht)teilnahme an einem Lauf! :)
LG
Petra
Kommentar veröffentlichen