Montag, 12. Juli 2010

Es ist viel zu heiß ... - 9.-11.7.10



...ja viel zu heiß. Aber wo lässt es sich bei diesen Temperaturen noch aushalten?
Genau man braucht Wasser und Schatten. Also wurde es mal wieder Zeit für einen Abstecher nach Lychen.

Diesmal wollten wir unser Quartier, natürlich mit unserem alten Schweden, am Zenssee im Wald aufschlagen.
Wir fuhren nach Wuppgarten, einer Pension mit ein paar Bungalows und eigenem Strand am See.
Auf meine Nachfrage, ob wir uns dort auf den Parkplatz stellen können, hat uns die Chefin erlaubt unser Womo auf einem schönen Fleckchen auf dem Pensionsgelände dicht am Waldesrand aufzustellen.

Jetzt hätte es nur noch etwas abkühlen können und das Wochenende wäre perfekt. Aber man kann ja nicht alles haben...

Ich bin dann gegen 19.30 Uhr zu einer kleinen Laufrunde aufgebrochen. Aber auch auf den Waldwegen machten sich die 30° C immer noch bemerkbar. Und so kehrte ich recht schnell wieder um. Mich lockte ein kühles Radler im Biergarten der Pension.
Aber zunächst musste der Schweiß noch etwas abgespühlt werden. Also schnell in den See gehüpft und ich fühlte mich wieder etwas besser. Obwohl die Wassertemperaturen eigentlich auch keine richtige Erfrischung mehr waren.

Am nächsten Morgen habe ich dann meinen Lauf auf dem Radweg in Richtung Templin gestartet. Da der Trinkgürtel aber auch nur 0,6 l Wasser fasst, bin ich dann in Gandenitz wieder umgekehrt. Die Hitze machte sich schon recht stark bemerkbar. Nach einer Stunde und 44 Minuten war ich wieder zurück. Nun aber schnell noch eine Runde schwimmen, dann konnten wir uns das Frühstück schmecken lassen.

Später gings auf Wanderschaft immer am Zenssee entlang und bei jeder Gelegenheit rein ins nicht mehr ganz so kühle Nass. Und so verbrachten wir dann auch den ganzen Tag.

Die nächste Nacht war dann aber keine Erholung mehr. Im Wohnmobil war es sehr warm und auch die durch die offenen Fenster einströmende Luft war erst gegen Morgen etwas angenehmer. Als ich gegen 5.30 Uhr wach wurde, war ich wie zerschlagen. Auch wenn mir trotz Müdigkeit in den Sinn kam, dass es mit dem Laufen den ganzen Tag schwierig werden würde, ich konnte mich nicht dazu durchringen, aufzustehen.













Gelaufen bin ich erst gegen Abend. Aber die dann noch herrschenden Temperaturen von immer noch 32° C ließen nur eine Minirunde von 2,2 km zu.

8 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Liebe Marianne,
Gerade wie ich mich ruhig dein schöner Bericht und deine herrliche Bilder durchnehme gibt es hier einen Platzregen. So schnell wird es auch nicht abkühlen. Wir bekamen schon am Samstagabend ein kurzes Gewitter mit Regenguß, der mancherorts eine Störung war für die dortige Feierlichkeiten zum Tag der flämischen Gemeinschaft (siehe in meinem Blog, 11.Juli). Dafür war es am Sonntag etwas luftiger, aber das Quecksilber stieg Nachmittags doch wieder auf 30° im Schatten. Na, klagen wir nicht, es ist endlich mal richtig Sommer, wie noch lange nicht. Ich bewundere Dein zähes Durchhaltevermögen um auch in diesen Umstände zu laufen. Ich könnte nicht, meine Enissa und ich spazieren und sitzen diesen Tage wohl viel am Kanalufer um doch ein bißchen Bewegung und Abkühlung zu erreichen…
Ganz liebe Grüße,
Deine Freundin Nadja

Anonym hat gesagt…

Hallo Marianne,

Deine Bilder habe ich mir zur falschen Zeit angesehen. :) So viel Wasser und ich schwitze hier auf dem Trockenen.

Schön sieht das auf Deinen Fotos aus.... so richtig einladend zum Laufen.
Aber nicht unbedingt bei der Wärme und so ein Wohni - unser zumindest - hat im Winter ein Talent kalt zu sein und im Sommer des nachts umso wärmer. Besonders oben im Alkoven.

Wie verkraftet Alf denn die Wärme? Ich hoffe gut und er findet auch immer eine gute Badestelle zum abkühlen.

Alles Gute und eine schöne Woche!
Klaus

Marianne hat gesagt…

Liebe Nadja,
ein bisschen Regen täte uns hier auch gut. Aber es ist noch nichts in Aussicht. Die Temperaturen stiegen in den letzten Tage bis auf 37° C, da strömt auch schon ohne Bewegung der Schweiß.
Ich wünsche dir und Enissa noch einen schönen Sommer.
Liebe Grüße Marianne

Marianne hat gesagt…

Hallo Klaus,
so ein Aufenthalt am Wasser ist schon was Feines. Vor allem das Laufen um einen See ist bei diesen Temperaturen wohl noch am angenehmsten. Einzigster Wermutstropfen: Mücken, Bremsen usw.
Und die hat man dann nachts auch noch im Womo :-(
Was die Kälte bzw. Wärme im Womo betrifft, da haben sich unsere beiden bestimmt verabredet ;-)
Für Alf ist diese Hitze natürlich besonders schlimm. Man kann nur versuchen, es ihm so angenehm wie möglich zu machen.
Uwe sagt ihm ja immer, er soll seinen Mantel ausziehen, aber er will nicht :-)))

Dir auch noch eine angenehme Woche mit hoffentlich guter Besserung für den Fuß.

LG Marianne

Anonym hat gesagt…

Liebe Marianne,
ich kämpfe auch ganz schön mit den hohen Temperaturen und manchmal wird es bei mir auch nur eine kleine Minirunde. Aber ich will nicht jammern, es war lange genug kalt...
Deine Bilder sind wunderschön!
Viele liebe Grüße
Petra

Marianne hat gesagt…

Liebe Petra, wenn ich daran denke, was du bei der Hitze in Thüringen geleistet hast, da muss du wirklich hart gekämpft haben! Du hast meinen absoluten Respekt.
Hier regnet es im Moment in Strömen und in den nächsten Tagen soll es wohl etwas kühler werden.
Da können wir wieder etwas aufatmen.
Ein schönes Wochenende wünsche ich dir.
LG Marianne

Ika hat gesagt…

Liebe Marianne,
toll, so einen Kurzurlaub per WoMo machen zu können.
Will auch eins haben, für mich ganz alleine...
Hihihi.
Deine Bilder sind wie immer sehr, sehr schön.
Bei der Hitze sollte man auch nur kurze Läufe machen, dass läßt die Vernunft nicht anders zu, meistens...
Liebe Grüße
Erika
PS. Nur noch eine Woche.

Marianne hat gesagt…

Liebe Erika,

ich freu mich auf dich!

LG Marianne