Auch wenn der Urlaub dieses Jahr ein wenig zu kurz gekommen ist, so wollten wir doch wenigstens ein paar Herbsttage im Gebirge verbringen und Wandern. Und da die Sächsische Schweiz uns am nähesten liegt und wir dort auch schon zehn Jahre nicht mehr waren, war unsere Entscheidung schnell hierauf gefallen. Außerdem mussten wir uns um kein Quartier mehr kümmern, wir hatten unseres dabei.
Im Elbsandsteingebirge angekommen, fiel dann unsere Wahl auf einen Caravan-Stellplatz am Ortsausgang der Westseite des Kurortes Rathen. Von hieraus wollten wir dann zu unseren Wanderungen starten.
In den ersten vier Tagen hatten wir dann auch schönstes Herbstwetter und so erwanderten wir uns wohl bekannte und liebgewonnene Felsen und Kletterwege: Bastei mit Schwedenlöchern und Amselsee, den Lilienstein, den Pfaffenstein, den Kuhstall mit der Himmelsleiter und vieles mehr. Nur die als Abschluss geplante Tagestour ins Schrammsteingebiet fiel buchstäblich ins Wasser. Regen und empfindlich kalte Temperaturen nahmen uns dann jegliche Lust daran.
Vielleicht hätten wir es auch noch gewagt, aber unserem Hund waren die letzten Touren schon sehr anzumerken, sodass wir auch auf ihn Rücksicht nahmen.
Das Laufen ist in diesen Tagen etwas kurz gekommen. Meist waren meine abendlichen kurzen Läufe auf dem Elbe-Radweg - entweder in Richtung Königstein oder zur Fähre in Rathen.
Nur am Samstagmorgen wollte ich mal laufend unsere Frühstücksbrötchen holen und da ich wusste, dass es auf unserer Elbeseite in Rathen keinen Bäcker gab, plante ich einen Lauf nach Wehlen.
Auf dem Elberadweg lief es sich auch sehr gut. Anfänglich hatte ich zwar mit etwas mehr Muskelkater gerechnet, aber der hatte sich wieder schnell verflüchtigt und auch die eher leichten Steigungen machten mir keine Probleme.
In Wehlen angekommen musste ich aber feststellen, dass auch auf dieser Elbeseite keine Brötchen zu bekommen waren. So lief ich dann hinunter zur Fähre, die auch recht schnell kam. Der Fährmann bestätigte mir, dass es auf der anderen Seite einen Bäcker gab und so fuhr ich dann mit der Fähre hinüber.
Beim Bäcker selbst hatte ich dann etwas Schwierigkeiten, mich zu entscheiden. Denn viel konnte ich ja auf meinem Weg zurück nicht mitnehmen. Dabei hatte gerade dieser Bäcker eine sooo leckere Auswahl!
Zurück lief ich dann zunächst auf dieser Elbeseite bis nach Rathen, dann gings mit der Fähre wieder hinüber und 10 Minuten später gabs dann in unserem WoMo ein leckeres Frühstück mit frischen Brötchen. Laufend war ich an diesem Morgen 80 Minuten unterwegs gewesen.
Hier nun noch ein paar Fotos von unseren Wanderungen. Die Schrammsteine sind jetzt fürs kommende Jahr fest eingeplant.


4 Kommentare:
Liebe Freundin Marianne,
Gerade heute früh wollte ich Dir noch anschreiben. Jetzt weiß ich alles! Vielen Dank für die Beschreibung und so hübsche Photos von der sächsischen Schweiz. Mir ging das Herz schneller klopfen, bin richtig gerührt. Zum Glück bin ich hier vollauf glücklich und zufrieden und zudem noch realistisch, wenn nicht würde ich nicht nur Heimatgefühle, sondern auch noch Heimweh bekommen. Aber wissen sollst Du: ich bin Dir so dankbar, Du erfreust mich richtig!
Und in meinem Blog wirst Du auch eine Menge zu begucken haben, hoffentlich auch ein paar Kommentare geben können.
Es grüßt ganz lieb,
Deine Nadja
Hallo Marianne,
Danke für die schönen Bilder. Da kommen immer wieder viele Erinnerungen an vergangene Zeiten hoch. Ich kenne das ganze Gebiet schon fast mein ganzes Leben und wenn ich Heimweh habe, dann danach.
Viele Grüße
Ramona
Hallo liebe Marianne,
schön, daß du wieder da bist! Da hat dein Mann ja ganz schön lange auf die Brötchen warten müssen! :) Das war bestimmt ein toller Brötchenhol-Lauf. Die Bilder sind ja traumhaft schön - dort zu wandern und zu laufen muß einfach herrlich sein.
Viele liebe Grüße
Petra
Hallo Nadja, Ramona und Petra,
auch wenn ich nur kurz in Sachsen gewohnt habe, so hat mich die Sächsische Schweiz irgendwie schon seit Kindheit an fasziniert und ich hatte auch sowas wie Heimweh. Schade, dass ich nicht ganz schwindelfrei bin, aber vielleicht mach ich doch irgenwann einen Kletterkurs mit.
Liebe Grüße
Marianne
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